Wie klingt ein Gölä-Hit, wenn ihn drei Jodlerinnen und eine Brass Band gemeinsam spielen? Die Musikgesellschaft Konkordia Aedermannsdorf liefert die Antwort, begleitet von wunderschönen Bildern aus ihrem Heimatort: «Indianer» ist das Video der Woche.
Ein Kontakt über das Radio
Die musikalische Zusammenarbeit der MG Konkordia Aedermannsdorf mit den Geschwistern von Niederhäusern besteht seit zwei bis drei Jahren. Der erste Kontakt fand im Zusammenhang mit einer Radioübertragung von «Kiosque à Musiques» vom RTS statt. Der Verein war begeistert von diesem Trio und von der hohen Qualität, mit der die Geschwister den Jodelgesang pflegen.
Gölä für drei Jodlerinnen und Brass Band
So entstand die Idee, die Geschwister von Niederhäusern am Jahreskonzert 2025 als Gastsolistinnen einzuladen. In der Musikkommission überlegte man sich bei einem Brainstorming, welche Stücke sich speziell für diese Zusammenarbeit aufführen liessen. Dabei kam die Idee auf, «Indianer» von Gölä für drei Jodlerinnen und Brass Band arrangieren zu lassen.
Den Auftrag erhielt Bernhard Wüthrich, ein ehemaliger Dirigent der Konkordia. Er habe diese Verbindung von Jodelgesang und Brass Band «sensationell» umgesetzt, heisst es im Verein.

Mehr als eine Konzertaufnahme
Aus dem Konzertprojekt entstand später die Idee, das Stück auch visuell festzuhalten. Zu einem modernen Verein gehören aus Sicht der Konkordia nicht nur das Jahreskonzert und die Teilnahme an Wettbewerben, sondern auch ein zeitgemässer Auftritt im Internet und auf Social Media, insbesondere auf Instagram und YouTube.
Man wollte bewusst nicht einfach eine Konzertaufnahme machen, sondern die Musik mit der Landschaft, dem Dorf und der Region verbinden. Deshalb wurden verschiedene Musikerinnen und Musiker der Band an unterschiedlichen Orten rund um Aedermannsdorf gefilmt und mit den Jodlerinnen sowie Landschaftsaufnahmen zusammengeführt.
Das Team hinter der Kamera
Für den Videodreh bildete sich eine kleine Arbeitsgruppe mit Rafael Camartin, Valentina Eggenschwiler, Martina Meister und Roger Stöckli. Roger Stöckli hat das Video realisiert und enorm viel Zeit, Herzblut und professionelles Know-how in das Projekt investiert. Ohne ihn wäre das Resultat in dieser Form nicht möglich gewesen, so der Verein.
Auswendig spielen, entspannt feiern
Auch der Aufnahmetag war ein tolles Erlebnis. Der Verein hatte sich sehr gut vorbereitet: Die Musikerinnen und Musiker mussten ihre Stimmen auswendig lernen und alles, was mit den Aufnahmen verbunden war, gut verinnerlichen. Der Zeitplan ging hervorragend auf, und es wurde ein entspannter Tag mit viel Kameradschaft und ungezwungener Stimmung. Am Abend waren alle sehr zufrieden und gespannt auf das Resultat. Bei einem gemütlichen Get-together mit Apéro und Pizza liess man den Tag gemeinsam ausklingen.
Premiere im internen Kreis
Ende September war es dann so weit. Am Ehrenmitgliederanlass wurde das Video erstmals in einem kleineren, internen Kreis gezeigt, bevor es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Als Video der Woche soll das Kunstwerk nun in die ganze Brass-Band-Welt getragen werden.
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