Seit über zehn Jahren hegte die Brass Band Lengnau den Wunsch, Blasmusik mit einem Schülerchor zu einem vereinten Musical-Projekt zu verbinden.
Dirigent der Musikgesellschaft, Markus Hauenstein, hat diesem Wunsch wieder Leben eingehaucht. Musikkommissionsmitglied Beat Jeggli knüpfte Kontakt zur Chorleiterin Marion Joos und begann nach ihrer Zustimmung mit der Planung eines einzigartigen Projekts. Das Team wurde ergänzt durch Christoph Wieder, welcher das Projekt tontechnisch begleitete. Seit September letzten Jahres wurde in jeder Chorstunde der Mittelstufe 2 fleissig mit 80 Schülern an den Liedern geübt. Im Januar fand das Casting für die sechs Moderationsrollen statt, danach hiess es, viel auswendig zu lernen und Lieder und Moderation zu einem Ganzen zusammenzufügen.
2 Aufführungen / 2 mal 300 Konzertbesucher
Sechs Kinder betraten mit grossen Buchstaben, die den Namen «Groove» ergaben, die Bühne, hiessen das Publikum willkommen und stellten den Präsidenten Dominik Laube, die Chorleiterin Marion Joos und den Komponisten Mario Bürki vor. Ihm wurden verschiedene Fragen gestellt. Ein Jahr hat er am Projekt gearbeitet. Warum der Name «Groove»? Bürki erklärte:
Die Idee war, dass jeder Song in einem anderen Stil daherkommt. Meine Botschaft ist, dass Groove das emotional mitreissende Gefühl umfasst, das Musik lebendig macht und Hörer wie Musiker gleichermassen bewegt.
Die einfache und gleichzeitig spannende Geschichte eines Mädchens namens Emma, welches ihren Geburtstag nicht feiern konnte, weil sie ihren Vater zu einer Musical–Probe begleiten musste ist packend und endet im Happy End.
Die Brass Band Lengnau hat sich einmal mehr ihre höchsten Zielen : «Mit musikalische Geschichten Generationen verbinden» und «Nachwuchsförderung» verschrieben, was zu einem tollen Publikumserfolg wurde.
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